Im Sommer werden die meisten Urlaubsgäste von Rettenberg einmal eine Tour
hinauf zum Grünten unternehmen wollen. Eine nicht allzu anspruchsvolle
Wanderstrecke führt über die Alpe Kammeregg und die Grüntenhütte hinauf zum
Gipfel auf 1.738 m Höhe. Von dort aus ist bei schönem Wetter sogar die
Zugspitze zu sehen! Sehenswert ist auch die Burgruine Rettenberg, die beim
Teilort Rettenberg-Großdorf über dem Illertal thront. Die Burg wurde um 1100
von der Adelsfamilie "von Rettenberg" erbaut, brannte aber schon im Jahr
1562 aus. Daraufhin verfiel sie. heute sind aber noch beeindruckende
Mauerreste des früheren Wohnturms der Burg vorhanden. An Sommertagen, die
für's Wandern zu warm sind, wäre ein Besuch im Freibad Rettenberg zu
empfehlen. In dem familienfreundlichen Bad stehen den Gästen verschiedene
Becken, ein Volleyballfeld und eine Sonnenterrasse zur Verfügung. Neben dem
Freibad befindet sich ein Minigolfplatz.
Ein Schmückstück mitten in Rettenberg ist die Kirche St. Stephan, erbaut
1728 - 1730. Sie ist - wie sich das für eine katholische Barockkirche im
Allgäu gehört - mit viel Gold, Stuck und Deckengemälden ausgeschmückt. In
Rettenberg-Vorderburg steht auch eine sehr schöne Kirche: "St. Blasius"
wurde im Jahr 1754 geweiht. Die Deckengemälde stellen den Schutzpatron der
Kirche, Blasius, sowie die Heiligen Silvester, Georg und Florian dar. Die
uralte Kapelle St. Nikolaus in Rettenberg-Emmereis ist im Gegensatz zu den
anderen Gotteshäusern nicht täglich zugänglich, sondern nur samstags und
sonntags zur Besichtigung geöffnet - und eine Besichtigung lohnt sich. In
der mittelalterlichen Kapelle sind Fresken aus dem 13. Jahrhundert erhalten
geblieben. Die Bilder zeigen Szenen aus der Bibel und Heiligenfiguren.
Rettenberg ist
das südlichste Brauereidorf Deutschlands. Rettenberg verfügt über zwei
Privatbrauereinen; Zöttler und Engelbräu.
Auch die Grüntenseilbahn sollte hier nicht unerwähnt bleiben.
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